Was sich der Kunde wünschte: Das eigentlich neue Badezimmer in einem schönen Hamburger Gründerzeit-Altbau war bei der Sanierung fugenlos gespachtelt worden. Leider hatten sich in kürzester Zeit deutliche Risse im Material gebildet, die sich entlang der Balkenlage im Boden quer durchs gesamte Badezimmer zogen. Weiter war für die junge Familie, die erneut Nachwuchs erwartete, der Platz am Waschtisch zu wenig geworden und auch deutlich mehr Staufläche wurde gewünscht.
Was aus diesem Wunsch entstand: Zunächst wurde der alte Bodenbelag abtragen, bevor die neuen Fliesen verlegt wurden: Fliesen in einem Farbton, der dem ursprünglichen Farbton des Putzes sehr nah kommt, da die Duschwände ebenfalls verputzt sind und das Endergebnis trotz nachträglicher kosmetischer Umbaumaßnahmen noch wie aus einem Guss wirken sollte. Zusätzlich wurde die alte eher unpraktische Waschsäule entfernt und mit ihr die Abmauerung rechts neben dem Waschplatz, die bisher mit ihren offenen Fächern dazu diente, Handtücher zu lagern. An Stelle der alten Waschsäule und des offenen gemauerten Regals rückte eine bodenstehende Waschplatzlösung mit zwei großen Schüben und Ablagefläche rechts und links vom Becken. Die Wände hinter der Waschschüssel und hinter der Wanne wurden mit Spritzwasser-verträglicher Elefantenhaut gestrichen.
Wie wir es umgesetzt haben: Um den Waschplatz größtmöglich zu gestalten, fiel unsere Wahl letztlich auf diese bodenstehende Lösung auf Maß. Die Echtholz-Waschtischplatte in Eiche geölt hat eine besonders schmale Sichtkante von nur 12 mm, was ihr einen besonders eleganten Look verleiht. Die Fronten der beiden großen Schübe sind ebenfalls aus Massivholz, weiß matt lackiert.
Konfigurieren Sie Ihr eigenes Bad
Auch dieses WC ist natürlich spülrandlos. In dem als Sonderanfertigung individuell gefertigtem Waschtisch ist Platz für Kosmetikartikel, die Ecke der Waschtischanlage ist in den Raum hinein abgerundet, um das Stoßrisiko zu minimieren. Die Dusche kommt ohne Tür aus und ist komplett bodengleich. Am Boden ist eine freundlich warme und wohnliche Holzoptik verlegt, die Wände sind fugenlos und damit reinigungsfreundlich gespachtelt.
Schwarze Armaturen sind modern, sie erfreuen sich wachsender Beliebtheit in privaten Badezimmern. In Regionen mit einem hohen Wasserhärtegrad allerdings können dunkle Wasserhähne schnell unter Kalkeinwirkung leiden: Besonders auf schwarzen Untergründen werden die weißen Kalkränder schnell sichtbar. Wer einen erhöhten Reinigungsaufwand umgehen möchte und trotzdem nicht auf stylisch schwarze Accessoires verzichten möchte, sollte den Einbau einer Wasserenthärtungsanlage in Betracht ziehen. Solche Anlagen filtern das Trinkwasser und machen es so weicher und weniger schädlich für alles, mit dem es in Berührung kommt.
Beim in der Dusche verlegten Fliesenmaterial handelt es sich um Feinsteinzeug in Schieferoptik. Der Vorteil von Feinsteinzeug gegenüber echtem Naturstein ist die Härte und damit die Widerstandskraft gegen Verschmutzungen bezirhungsweise die Verträglichkeit von und mit Reinigungsmitteln. Während echter Naturstein häufig offenporig ist, ist Feinsteinzeug aufgrund der hohen Brenntemperatur bei fachgrechter Verlegung nahezu unkaputtbar.
Die Schrankanlage ist eine Sonderanfertigung mit vielerlei Rafinessen. So verstecken sich neben ganz ordinären Staufächern auch extra Fächer für das Toilettenpapier, Ersatzpapier, die WC-Bürste & Reinigungsmittel in ihr. Der Schub unter der Sitzbank ist selbstverständlich ausziehbar – und egal, welche Tür man öffnet, geht einem ein Licht an.