Was sich der Kunde wünschte: Das Bad war alt, es war abgenutzt und gefiel nicht mehr. Und außerdem hatte es ja auch gar keine freistehende Badewanne: Der Wunsch, aus einem reinen Nutzraum, der seine besten Tage lange hinter sich gelassen hatte, eine echte Wohlfühl-Oase zu gestalten, die Praktikabilität, Wellness und das gewisse Etwas kombiniert, sollte endlich Wirklichkeit werden.
Was aus diesem Wunsch entstand: Zuallererst: Ja, wir haben eine freistehende Wanne eingebaut. Außerdem eine großzügige Dusche mit Sitzfläche und Massagedüsen und einen in Wenge gefertigten Waschplatz, an dem mindestens zwei Personen gleichzeitig Platz finden. Für Stauraum sorgt neben dem Waschtisch-Unterschrank ein Einbauschrank, der zur unteren Hälfte aus einer Wäschekippe für schmutzige Wäsche besteht. Hinter einer kleinen Schamwand ist das WC versteckt für die nötige Privatsphäre auf dem stillen Örtchen.
Wie wir es umgesetzt haben: Die Schrankanlage ist eine Sonderanfertigung mit vielerlei Rafinessen. So verstecken sich neben ganz ordinären Staufächern auch extra Fächer für das Toilettenpapier, Ersatzpapier, die WC-Bürste & Reinigungsmittel in ihr. Der Schub unter der Sitzbank ist selbstverständlich ausziehbar – und egal, welche Tür man öffnet, geht einem ein Licht an.
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Die Schrankanlage ist eine Sonderanfertigung mit vielerlei Rafinessen. So verstecken sich neben ganz ordinären Staufächern auch extra Fächer für das Toilettenpapier, Ersatzpapier, die WC-Bürste & Reinigungsmittel in ihr. Der Schub unter der Sitzbank ist selbstverständlich ausziehbar – und egal, welche Tür man öffnet, geht einem ein Licht an.
Die in die Vorwand und Sitzbank bündig eingelassenen Echtholz-Nischen setzen einen besonders akkuraten Trockenbau voraus: Wenn die vorgefertigten Nischen nicht bis auf wenige Millimeter mit den Maßen der hölzernen Einbaumöbel übereinstimmen, erhöht sich der Einbau-Aufwand erheblich. Ungenaue Vorarbeiten lassen sich in der hochwertigen Badezimmersanierung nur schwer kaschieren.
Schwarze Armaturen sind modern, sie erfreuen sich wachsender Beliebtheit in privaten Badezimmern. In Regionen mit einem hohen Wasserhärtegrad allerdings können dunkle Wasserhähne schnell unter Kalkeinwirkung leiden: Besonders auf schwarzen Untergründen werden die weißen Kalkränder schnell sichtbar. Wer einen erhöhten Reinigungsaufwand umgehen möchte und trotzdem nicht auf stylisch schwarze Accessoires verzichten möchte, sollte den Einbau einer Wasserenthärtungsanlage in Betracht ziehen. Solche Anlagen filtern das Trinkwasser und machen es so weicher und weniger schädlich für alles, mit dem es in Berührung kommt.
Statt mit Fliesen oder Naturstein kann man auch im Bad die Wände mit fugenloser Spachteltechnik in schier unendlicher Farbvielfalt gestalten und diese dabei vollkommen wasserfest machen. Beschichtungen mit metallischem Glanz, Fresken oder anderen Veredelungen sind dabei ebenfalls möglich, allerdings ist der einzuplanende Aufwand für so eine fugenlose wasserfeste Wandgestaltung doch etwas höher als der, den Verlegearbeiten bedeuten.